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Wolfgang Schäfer
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Entscheidungen Versicherungsombudsmann

Versicherte können sich in Streitfällen um Versicherungsverträge an den Ombudsmann wenden, und hier kostenlose Hilfe erhalten.

Die Regelung sieht vor, dass dessen Entscheidung bis zu einer Höhe von 5000,--€ für die Parteien bindend ist.  Der Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) hat auf seiner Jahrestagung diese Regelung für alle seine Mitglieder verbindlich anerkannt. Für die Versicherungsgesellschaften gilt diese Regelung bereits automatisch, weil sie Mitglieder des Vereins Versicherungsombudsmann sind. Der AfW (Bundesverband Finanzdienstleistung) hat hier eine gegenteilige Position bezogen und lehnt eine Empfehlung hierzu für seine Mitglieder ab, und wird auch keine derartige Verpflichtung wie der BVK eingehen.

Die Haltung des AfW in dieser Angelegenheit ist aus haftungsrechtlichen Gründen zwar verständlich, das Argument ein Makler könnte schuldlos ohne Gerichtsurteil bis zu 5000,--€ Schadenersatz leisten müssen, ist so nicht nachvollziehbar. Dies würde nämlich bedeuten, dass der Ombudsmann den Fall nicht ausreichend und gewissenhaft geprüft hat. Sinn eines Schlichterspruches ist es teure Gerichtsverfahren zu vermeiden. Somit verstößt diese Haltung zwar nicht gegen den Wortlaut der Verordnung zum Ombudsmann. Es ist aber fraglich, ob der Kunde/Versichrte sich über derartige Spitzfindigkeiten im Klaren ist. Auch ein Makler muss seine Kunden zwingend auf §11 der Versicherungsverordnung hinweisen.

Nachdem diese Situatuion in der Presse geschildert wurde, hat nun auch der BVK seinen Standpunkt nochmals wie folgt erläutert: Stellt ein Ombudsmann fest, dass ein Vermittler fehlerhafte Beratung durchgeführt hat, weil bei ihm Provisionsinteressen im Vordergrund stehen, wird zukünftig der BVK zu entscheiden haben, ob er in der Verletzung der Berufsethik einen Grund sieht gegen sein Mitglied vorzugehen und dieses unter Umständen aus den Verband ausschließt.

Der Leidtragende der Kunde. Er hat nämlich nicht sehr viel davon, wenn ein Berufsverband disziplinarisch gegen den Vertreter vorgeht, er sich aber um seinen berechtigten Schadenersatz trotz Schiedsspruch mit der Vermögensschadenhaftpflicht des Vermittlers selber auseinandersetzen muß. In den vorgeschriebene Hinweisen des nach §34d zertifizierten Vermittlers steht hierüber nämlich nichts. Diese Situation ist für die Versicherten unbefriedigend, und sollte umgehend durch eine entsprechende Nachbesserung vom Gesetzgeber gelöst werden.

Bis zu dieser Lösung wenden Sie sich am besten an einen Versicherungsberater §34e