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Neues zur baV als Altersvorsoge

Die baV als Altervorsorge

Aus einer repräsentativen Befragung durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben geht hervor, dass vor allem Berufstätige mit einem Nettoverdienst zwischen 1.000 und 2.000 Euro im Monat keine betriebliche Altervorsorge in Anspruch nehmen. 54 Prozent aus dieser Gruppe berichten, dass sie von den eigenen Personalverantwortlichen über keinerlei betriebliche Altersvorsorge-Modelle informiert worden sind.

Während knapp die Hälfte aller Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnetto-einkommen von mehr als 3.000 Euro über die Beratungspflicht ihres Arbeitgebers Bescheid weiß, sind bei den Kleinverdienern mit weniger als 1.000 Euro Netto 80 Prozent nicht informiert.

Dabei handelt es sich gerade bei ihnen um eine Gruppe, die Vorsorge dringend nötig hat.

Ein bAV-Experte bei der Hannoverschen Leben erklärte kürzlich in einem Interview: „Die betriebliche Altersvorsorge zählt für die Arbeitnehmer zu den attraktivsten Möglichkeiten, um die erodierende staatliche Rente zu kompensieren.“ Jeder Mitarbeiter hat heute die Möglichkeit, die betriebliche Altersvorsorge direkt aus dem eigenen Bruttoeinkommen zu finanzieren.

Offensichtlich sind die derzeitigen schlechten Ergebnisse der deutschen Lebensversicherer Triebfeder genug um alle verfügbaren Vertriebswege auf neue Absatzmöglichkeiten zu prüfen. Hierbei stehen aber nicht immer die Interessen der zu versorgenden Menschen im Vordergrund. Auch die Spezialisten der Hannoverschen Leben wissen, dass speziell für den in der GKV versicherten Personenkreis ab Rentenbezug die Betriebsrente mit dem vollen Beitragssatz zur Krankenversicherung belegt wird und dies auch bei Kapitalisierung. Damit ist die viel gepriesene Rendite dieser Form der Alters-vorsorge gerade für diesen Personenkreis nicht immer die erste Wahl.

 Den augenblicklichen Höhepunkt der Ideenkampagne bildet hier wie die Börsen-Zeitung (BöZ) berichtet, der hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP)  Er will die 1998 eingeführte Fondskategorie AS-Fonds (AS steht für Altersvorsorge Sondervermögen) als Instrument der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) wiederbeleben. Er setze sich dafür ein, diese Mischfonds, die in Aktien, Anleihen und Immobilien investieren, als sechsten Durchführungsweg in der baV zu etablieren.

Diese AS-Fonds, wurden im Zuge des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes aufgelegt, und waren ein absoluter Flop. Vermutlich sei dieser Vorstoß auf die Lobbyarbeit des ehemaligen Verbandschefs des Fondsverbands BVI, Manfred Laux zurück zu führen mutmaßte das Handelsblatt.

Man kann nur hoffen, dass sich genügend nicht von der Versicherungs- und Finanzdienst-Lobby unabhängige Personen und Institutionen durchsetzen. Es ist nicht zu verantworten, dass unverkäufliche Vorsorgeinstrumente auf Kosten der Bürger steuerlich aufgepeppt werden, um dieser Branche genügend Gewinn zu verschaffen. Bewusst fehlerhaft kalkulierte Renditen der betrieblichen Altersversorgung bei gesetzlich Krankenversicherten und eine Rürup-Rente die es vor 30 Jahren schon gab (da allerdings unter ehrlichem Namen, nicht gesondert steuerlich gefördert und dadurch fast unverkäuflich) belasten den Haushalt bereits genügend; und das ohne erkennbaren Nutzen für eine Vielzahl von Anlegern.

Auch hier zeigt sich wieder, dass eine unabhängige und individuelle Information durch einen Versicherungsberater unverzichtbar ist.